*** Anmeldeschluss ist der 03.05.2018 um 1900 ***
9. September 1941
Offizier Gerhard Schröder schreib an die weit entfernte Heimat
Meine süße, herzliebe Hannelore!
Heute Abend bekam ich die beruhigende Nachricht durch Deinen Luftbrief 75. Das es euch gut geht erwärmt mir das Herz. Mit Mutter ist es ja schlimm, hoffentlich wiederholen sich diese Schwindelanfälle nicht häufig. Sag ihr bitte, ich wünsche ihr recht gute Gesundheit. Ebenso auch Vater, dem es ja leider auch nicht besonders gut geht. Horst's Erkältung war wohl nicht so schlimm, er hat es wohl überstanden. Sonst geht es hoffentlich doch allen gut, besonders auch Dir, mein Schätzchen. Nun fehlen ja noch allerhand Briefe, so dass mir ein klares Bild von Euch fehlt, aber die kommen wohl später. Nun, die Aufregung um mich hat sich ja behoben, aus der einen Gefahr bin ich heraus, aber ich werde morgen Abend in ein Feldlager nahe Moskau geflogen. Dort soll ich das Kommando über 17 Mann nehmen und ihnen zum Sieg verhelfen. Wir müssen ein in Beketow gelegene Panzerfabrik angreifen und ihre Ressourcen zerstören um unsern Truppen die weiter im Osten kämpfen zu unterstützen. Es wird aber wohl nicht einfach, die Heeresgruppe Mitte hat zwar schon einen Kessel um die Stadt gebildet doch das macht die ganze Situation auch nicht einfacher. Leider bleibt mir nichts anders übrig als in dieses Höllenloch hinein zu gehen. Da wir auf den wegen dorthin mit gepanzerten Kontakten Rechnen müssen wurde uns ein mir noch unbekanntes Fahrzeug bereit gestellt, es ist ein Radpanzer der mit einer äußerst starken Kanone ausgestatte ist, aber mehr weis ich auch nicht. Aber solange es euch gut geht ertrage ich allen Schmerz.
Mein einzig liebes Hannachen, Euch allen recht herzliche liebe Grüße, alles Gute und Dir Schätzchen, viele tausend heiße innige süße liebe Küsse.
Dein Gerhard
OFFIZIER
SANITÄTER
SANITÄTER
MG-SCHÜTZE
MG-HILFSSCHÜTZE
MG-SCHÜTZE
MG-HILFSSCHÜTZE
SCHÜTZE
SCHÜTZE
SCHÜTZE
SCHÜTZE
MP-SCHÜTZE
MP-SCHÜTZE
KARTENLESER
MELDER
AUFKLÄRER
PIONIER
PANZERFAHRER
RICHTSCHÜTZE
FAHER